Berge und Seen Tour – Tag 11
Die Nacht endete abrupt um 6 Uhr mit infernalischem LĂ€rm. Der Wecker đ. Leider mussten wir die Höllenmaschine gestern aktivieren, denn wir mussten einen Bus erwischen.
Der hat uns um 9 Uhr auf einem Parkplatz in Ellen abgesetzt. Das sind weniger als 5 Kilometer Entfernung, aber etwa 800 Höhenmeter, die uns erspart geblieben sind. Oder anders ausgedrĂŒckt: Wir mussten nur die HĂ€lfte der Höhenmeter zu FuĂ zurĂŒcklegen. Die Busfahrt an sich war aber auch schon spektakulĂ€r. Auf der winzigen Serpentinenstrasse darf wirklich nichts entgegen kommen.
Unsere Wanderung begann an besagtem Parkplatz mit diesem Blick ins Tal.

Von dort aus ging es steil Bergauf. Und ich meine wirklich steil. Die ersten 400 Höhenmeter hatten wir schon nach 2,1 Kilometern hinter uns. Das entspricht einer Steigerung von 19 Prozent. Puh. Dabei sind wir an der Walder Alm vorbei gekommen.

Danach ging es weiter zum Gipfelkreuz des Astjoch, von wo aus man einen Mega Ausblick in alle Richtungen hat. Das Astjoch hat eine Höhe von 2194 Metern und war der Höchste Punkt unserer Tour.




Und das hatten wir schon nach weniger als 4 Kilometern erreicht. Ich sagte ja, steil.
Von dort aus ging es fĂŒr eine StĂ€rkung zur KreuzwiesenhĂŒtte. FĂŒr mich gab es den obligatorischen Kaiserschmarrn, Jana hatte Lust auf etwas deftiges.


Lustigerweise war ein Kollege von Heraeus auch gerade an der HĂŒtte, als wir da ankamen. Die Welt ist ein Dorf.
Auf dem Weg zurĂŒck zum Parkplatz sind dann noch folgende Bilder entstanden.






Die Tour war zwar richtig, also RICHTIG anstrengend, aber auch richtig schön und abwechslungsreich. Wir haben dabei 16 Kilometer und 800 Höhenmeter in ca. 6 Stunden Gehzeit zurĂŒckgelegt.

Kurz nach 16 Uhr waren wir wieder am Ausgangspunkt der Wanderung. Das bedeutet, den ersten Bus zurĂŒck hatten wir um eine Stunde verpasst und auf den letzten Bus (richtig mitgezĂ€hlt, es gibt nur zwei) mussten wir wiederum eine Stunde warten đ.
Da wir morgen mit Muskelkater rechnen, haben wir uns spontan entschieden nicht weiter zu fahren, sondern haben spontan um eine Nacht verlĂ€ngert. Zum GlĂŒck war unser Platz fĂŒr morgen noch frei đ.